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Eine Frau zeigt das Herz-Symbol mit den Haenden

DAS HERZ.

Aufgabe des Herzens.
Die Hauptaufgabe des Herzens ist das Blut in alle Regionen des Körpers zu transportieren. Das Blut wird in der Lunge mit Sauerstoff vermehrt und dann über die Hauptschlagader, die Aorta und viele weitere Arterien in alle Körperteile gepumpt. Die Schlagfrequenz des Herzens wird über Nervenleitungen festgelegt und herzeigene Blutgefäße versorgen das Herz mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen.

 

Wie kommt es zu einem Infarkt?
Wenn sich jedoch Kalk und andere Fremdstoffe in den Adern des Körpers ablagern, wird der Blutfluss gestört und Teile des Körpers können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Es kommt zur Sauerstoffminderversorgung des Herzen und schließlich zum Gewebeuntergang (Infarkt).

 

Aufbau des Herzens.
Das Herz besteht zum größtenteils aus Muskelgewebe, es hat vier Herzkammern und vier Herzklappen. In der rechten Herzhälfte läuft das Blut aus allen Körperteilen ins Herz hinein. In diesem Bereich sind Erkrankungen selten und meist nicht lebensbedrohlich.

Die meisten Erkrankungen spielen sich auf der anderen, der linken Herzhälfte ab. Dort kommt das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge an und wird mit starkem Druck in den Körper weitergepumpt. Das Herz muss diesen Druck 60 bis 80 mal pro Minute aufbauen. Hier kann eine Erkrankung ernste Folgen haben und lebensbedrohlich werden kann.

 

Herzkrankheiten vorbeugen.
Um Herzkrankheiten und einen Herzinfarkt vorzubeugen, sollten am besten schon in jungen Jahren, gesunde Ernährung mit ausreichend Magnesium, ein bewusster Umgang mit Cholesterin, viel Bewegung und Stressabbau selbstverständlich sein. Dabei ist mediterrane Kost besonders empfehlenswert.

 

Vor allem bei bekannter Herzkrankheit ist der Lebenswandel entscheidend. Leider fallen viele Herzinfarkt-Patienten nach kurzer Zeit wieder in "schlechte", infarktbegünstigende Verhaltensmuster zurück. Auch im Sommer sollten Herzpatienten besonders auf sich achten (Stichwort: viel trinken!). Im Winter sind plötzliche Kälteattacken höchst gefährlich.  

WAS GEFÄHRDET DAS HERZ?

  • Bluthochdruck.

    Ab wann ist der Blutdruck zu hoch? Worauf kommt es beim Messen an? Und wie tief sollten Betroffene ihre Werte senken?

  • Übergewicht.

    Mit Ausdauersport lässt sich erwiesenermaßen das Risiko für Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen verringern. Dies gilt auch für Menschen, bei denen die Waage nicht das Wunschgewicht anzeigt. Wichtig ist bei Übergewicht allerdings, die richtige Sportart zu wählen, um die Gelenke nicht zu überlasten.

  • Diabetes mellitus.

    Schon lange ist bekannt, dass die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus das Risiko für Herzinfarkte und andere Kreislauferkrankungen erhöht. Aber nicht nur ein voll ausgeprägter Diabetes mit hohen Blutzuckerspiegeln kann gefährlich sein, auch leicht erhöhte Werte sind als Risikofaktor anzusehen.  

  • Kalium- und Magnesiummangel.

    Bei vielen Herzerkrankungen sollten Betroffene unbedingt darauf achten, dass sie nicht unter einem Kalium- oder Magnesiummangel leiden. Denn zu niedrige Werte im Blut können Herzrhythmusstörungen auslösen, die den Herzmuskel je nach Vorerkrankung teilweise deutlich schwächen.  

  • Psyche und Stress.
    Ein Paar sietzt entspannt auf der Couch und legt den Kopf in die Arme

    Stress kann zu beträchtlichen Schäden am Herzen führen. Allerdings gibt es heute gute Möglichkeiten, sich vor schädlichem Stress zu schützen.  

FÜNF WEGE ZU EINEM GESÜNDEREN HERZEN.

  • Gesunde Ernährung.
    Ein aelteres Paar steht in der Kueche vor Obst

    Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich nachweisbar mit der Ernährung verhindern. Dass ein gesunder Ernährungsstil zudem mit viel Lebensfreude verbunden sein kann, beweist allen voran die mediterrane Küche, die unter Feinschmeckern sehr beliebt ist.

    Empfohlen wird eine Ernährung gemäß der Mittelmeerküche mit

    • viel frischem, saisonalem Gemüse, Salat und Obst.
    • pflanzlichen (Oliven- oder Rapsöl) statt tierischen Fetten.
    • Fisch an Stelle von Fleisch.
    • Kräutern und Gewürzen statt viel Salz.
  • Nicht rauchen.
    Wuerfel und Zigarette

    Rauchen gehört zu den gefährlichsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Das Aufhören ist allerdings oft nicht einfach.

    Beim Zigaretten-Rauchen ist es für einen Ausstieg nie zu spät. Selbst nach jahrelangem Zigarettenkonsum lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem Rauchstopp noch wirkungsvoll verbessern, wobei die ersten positiven Auswirkungen auf die Gesundheit schon innerhalb kürzester Zeit spürbar sind.

    Bereits 1 Tag nach dem man mit Rauchen aufgehört hat, verfeinert sich der Geruchs- und Geschmackssinn und schon 3 Tage nach der letzten Zigarette verbessert sich spürbar die Atmung.

    Durchschnittlich sterben Raucherinnen 11 Jahre und Raucher 12 Jahre früher als lebenslange Nichtraucher. Wir helfen Ihnen beim Rauchstopp.

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  • Bewegung.
    Läuferin bindet sich die Schuhe im Park

    Bewegung zählt zu den besten Möglichkeiten, sich wirkungsvoll vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Der große Vorteil von Ausdauersport ist, dass damit in jedem Alter begonnen werden kann.

    Schon ab 15 Minuten Bewegung lässt sich ein positiver Effekt nachweisen. Mindestens zwei Stunden Bewegung pro Woche sind empfehlenswert.

  • Entspannung.

    Yoga, ein autogenes Training oder eine progressive Muskelentspannung helfen Ihnen dabei, sich zu entspannen.

  • Gesunder Schlaf.
    Eine Frau liegt neben ihrem Mann im Schlafzimmer und schlaeft

    Mit acht Stunden Schlaf und festen Ritualen vor dem Zubettgehen können Sie Körper und Geist etwas Gutes tun. Lesen Sie in der letzten Stunde vor dem Zubettgehen.

    Fernseher und Laptop hingegen verursachen oft das Gegenteil, da deren Licht stimulierend wirken kann.