DIE SCHWANGERSCHAFT.

Sie bekommen ein Baby? Wir geben Ihnen Tipps, damit Sie gut durch die Schwangerschaft kommen.

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TIPPS VOR, WÄHREND UND NACH EINER SCHWANGERSCHAFT.

   

  • Kinderwunsch und Familienplanung.

    Die Planung einer Familie stellt Sie vor eine Vielzahl von Entscheidungen. Eine ärztliche Beratung kann hierbei eine große Hilfe für Sie darstellen. Die Kosten einer solchen Beratung inklusive der erforderlichen Untersuchungen und der Verordnung von empfängnisregelnden Mitteln übernimmt Ihre BMW BKK.

    Bleibt Ihr Kinderwunsch unerfüllt, unterstützen wir Sie auch bei einer künstlichen Befruchtung. Die Kostenübernahme seitens der BMW BKK ist durch das Gesetz auf drei Versuche und 50 Prozent der vertraglichen Kosten begrenzt.

    Achten Sie darauf, dass Ihr behandelnder Arzt Sie vor dem Eingriff ausführlich berät und über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten aufklärt.

  • Schwanger? Der Beginn einer spannenden Zeit.

    Die Nachricht ein Baby zu erwarten, ist für die meisten Frauen ein wundervoller und unvergesslicher Moment. Es ist für werdende Eltern der Beginn einer aufregenden Zeit, denn schließlich krempelt das Baby das bisherige Leben komplett um.

    Zwischen all der Freude mischen sich jedoch hin und wieder auch Sorgen und Bedenken, die jedoch vollkommen normal sind. Ist mein Baby gesund? Wie ernähre ich mich richtig? Welche Vorsorgeangebote sollte ich in der Schwangerschaft beachten?

    Die BMW BKK gibt Ihnen wertvolle Vorsorgetipps und begleitet Sie in der Zeit während und nach der Schwangerschaft.

    Durch die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung sollen Risiken frühzeitig erkannt und wenn nötig behandelt werden.

    Bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft informiert der Frauenarzt die werdenden Eltern über zu erwartende Veränderungen, Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik und gibt Verhaltenshinweise. Vorrangiges Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Risikoschwangerschaften und Risikogeburten.

  • Während der Schwangerschaft.

    Die ärztliche Betreuung beinhaltet:

    • Untersuchungen und Beratungen während der Schwangerschaft.
    • Frühzeitige Erkennung und Überwachung von Risikoschwangerschaften (Ultraschalluntersuchungen, Fruchtwasserdiagnostik, CTG).
    • Serologische Untersuchung auf Infektionen (z. B. Lues, Röteln, Hepatitis B), zum Ausschluss einer begründeten Toxoplasmose oder HIV-Infektion sowie zur Bestimmung der Blutgruppe.
    • Blutgruppenserologische Untersuchungen nach der Geburt.
    • Untersuchung und Beratung der Wöchnerin.
    • Medikamentöse Maßnahmen und Verordnungen von Verband- und Heilmitteln.
    • Aufzeichnungen und Bescheinigungen.
       

    Zur ärztlichen Versorgung gehört bereits die erste Untersuchung nachdem die Schwangerschaft festgestellt wurde. Sie erfolgt möglichst frühzeitig und beinhaltet:

    • die Anamnese.
    • die allgemeine und gynäkologische Untersuchung.
    • Blutdruckmessung.
    • Feststellung des Körpergewichts.
    • Laborärztliche Untersuchungen.
    • Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors.
    • Test auf Schwangerschaftsdiabetes.
       

    Die Folgeuntersuchungen sollten im Abstand von vier Wochen stattfinden, in den letzten zwei Monaten der Schwangerschaft alle zwei Wochen. Sie umfassen:

    • Gewichtskontrolle.
    • Blutdruckmessung.
    • Urinuntersuchung, Blutuntersuchung.
    • Kontrolle des Gebärmutterstandes und der kindlichen Herzaktionen.
    • Feststellung der Lage des Kindes.
    • Drei Ultraschalluntersuchungen innerhalb der 9.-12., 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche.
       

    Die ärztliche Beratung beinhaltet auch Informationen über die Mundgesundheit für Mutter und Kind. Dazu gehört der Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheitsrisiko sowie die Einschätzung oder Bestimmung des Übertragungsrisikos von Karies.

    Zudem werden Sie im Rahmen der ärztlichen Beratung über Risiken einer HIV-Infektion aufgeklärt. Auf Wunsch der Schwangeren wird ein HIV-Test durchgeführt.

  • Ernährung und Bewegung während der Schwangerschaft.

    Ernährung.

    Die doppelte Portion in der Schwangerschaft?
    Der Energiebedarf während der Schwangerschaft steigt zwar, doch erst nach der 16. Schwangerschaftswoche und dann auch nur um 250 Kalorien am Tag. Dies entspricht gerade einmal 10 Prozent des durchschnittlichen Tagesbedarfs.
    Es gibt aber einzelne Nährstoffe, deren Bedarf sich während der Schwangerschaft noch stärker erhöht. So benötigen Frauen in der Schwangerschaft:

    • 50 Prozent mehr Folsäure.
    • Doppelt so viel Eisen.
       

    Für die Ernährung in der Schwangerschaft gilt also: nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut. Eine ausgewogene Mischkost ist ideal.
    Allerdings sollte Fett möglichst reduziert werden, dafür mehr eiweißhaltige Nahrungsmittel wie mageres Fleisch, frischer Fisch, Milch oder Milchprodukte verzehrt werden.

    Die BMW BKK beteiligt sich an den Kosten für Folsäure-Präparate und unterstützt damit werdende Mütter bei der Gesundheitsförderung ihres Babys.

    Bewegung.

    Ein sanftes Bewegungsprogramm während und nach der Schwangerschaft ist ein wirksames Mittel gegen den "Schwangerschafts-Blues". Bewegung fördert die Ausschüttung von Glückshormonen und das ist nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Kind eine Wohltat.

    Ein ausgewogenes Bewegungsprogramm fördert Ihr Wohlbefinden und das Ihres ungeborenen Kindes. Wenn Sie gesund und fit sind und sich bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig bewegt haben, dann tun Sie das auch während der Schwangerschaft.

    Schwangere müssen ihr gewohntes Training nicht sausen lassen. Denken Sie aber daran, Ihre Frauenärztin darüber zu informieren.

    Schwangerschaftshormone machen das Gewebe des Körpers dehnbar und weicher, um dem wachsenden Kind Raum zu geben. Wichtig ist dabei, Ihr Bewegungsprogramm nach Ihrem persönlichen Wohlfühlbereich zu gestalten und auf intensive, leistungsorientierte Bewegungseinheiten zu verzichten.

    Auch mit sanften Bewegungseinheiten – wie Schwimmen, Yoga oder Walking – stärken Sie Ihr Herz, gewinnen Kraft und verbessern Ihr Körpergefühl. Das hilft Ihnen, das ansteigende Körpergewicht in der Schwangerschaft zu tragen und sich auf die körperlichen Herausforderungen bei der Geburt vorzubereiten.
    Auch erleichtert es Ihnen eine schnellere Rückbildung nach der Geburt.

  • Nach der Entbindung.

    Nach der Entbindung finden folgende Untersuchungen bei der Mutter statt:

    • Innerhalb der ersten Woche nach der Entbindung wird der Hämoglobinwert (roter Blutfarbstoff) im Blut bestimmt.

    • Etwa sechs bis acht Wochen nach der Entbindung erfolgen eine Allgemeinuntersuchung, die Feststellung des gynäkologischen Befundes, eine Blutdruckmessung, die Untersuchung des Urins sowie die Beratung der Mutter.
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