Stress vorbeugen

"Es ist nie zu früh und nie zu spät, sich um die Gesundheit der Seele zu kümmern." (Epikur)

Bedeutung von Stress und psychischer Belastung.

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Stress ist ein biologischer Mechanismus, eine seit der Urzeit in unseren Genen vorprogrammierte Reaktion des Körpers auf Reize. Wirken Stressreize auf uns ein, werden blitzschnell unsere vorhandenen Energiereserven aktiviert und unser Körper so auf die überlebensnotwendige Bewältigung eines Problems vorbereitet.

Anschließend verlangt der Körper Ruhe und Entspannung, damit er sich von der Anspannung erholen und neue Kraft tanken kann.

Jeder von uns nimmt Belastung auf eine andere Weise wahr. Was den einen Menschen an seine Grenzen bringt, ist für den anderen gar kein Problem. Das hängt stark von der eigenen Einstellung und der Art, mit Problemen umzugehen, ab.

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Positiver und negativer Stress.

Jeder ist ab und zu einmal gestresst. Stress entsteht, wenn wir uns von einer oder sogar mehreren Seiten unter Druck gesetzt fühlen, und wir glauben, damit nicht zurecht zu kommen. Aber andererseits brauchen wir ihn sogar, um funktionstüchtig und fit bleiben.

Warum ist das so? Eine gesunde Portion Anspannung steigert unsere Anpassung und spornt uns zu Spitzenleistungen an. Auch erfreuliche Ereignisse wie ein Lottogewinn oder Arbeitserfolg können einen Stresseffekt auf uns haben und körperliche Reaktionen hervorrufen.

Dieser angenehme, positive Stress nennt sich Eustress. Schädlich hingegen ist der negative Stress, auch Disstress genannt. Das sind Reize, die wir als unangenehm oder überfordernd wahrnehmen.

Krankmacher Stress.

Bei zu wenig Stress kommen wir nicht in Gang. Zu viel davon schadet uns auf Dauer und macht uns krank. Denn heutzutage können wir in bedrohlichen Situationen nicht wie unsere Vorfahren in der Steinzeit die Flucht ergreifen oder den körperlichen Kampf antreten, sondern wir verharren.

Die natürliche Stressreaktion wird also nicht zu Ende geführt: Unser Körper stellt Energie bereit, es erfolgt aber keine Abreaktion. Der Körper bleibt im Zustand der permanenten Anspannung und kann sich nicht erholen.

Bei einem Übermaß an Stress bricht unser Organismus irgendwann vor Überlastung zusammen und sendet Alarmsignale wie:

  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Innere Unruhe
  • Gereiztheit
  • Seelische und körperliche Unausgeglichenheit
  • Verspannungen
  • Kopf- oder Rückenschmerzen
  • Depressive Verstimmungen, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Nervöse Organbeschwerden z. B. Reizmagen
  • Herz- /Kreislaufbeschwerden

 

Schenken wir den Signalen keine Beachtung und übergehen sie, laufen wir Gefahr, auszulaugen. Wir werden krank, unser Körper und unsere Seele leiden.