GESUNDER SCHLAF.

Erfahren Sie wertvolle Informationen sowie die Bedeutung und Auswirkungen eines gesunden Schlafs.

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WARUM BRAUCHEN WIR SCHLAF?

Ungefähr ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Den zweitgrößten Teil nimmt bei Vielen die Arbeit ein.


Im Schlaf regeneriert sich der Körper, um fit für den Tag zu sein. Das Immunsystem wird gestärkt und der Körper sammelt Kräfte. Doch auch der Geist erholt sich während des Schlafes: Gelerntes wird verarbeitet und die Informationsflut des Tages wird strukturiert.


Fakt ist: Wer zu wenig oder nicht gut schläft, ist tagsüber müde, unkonzentriert und nicht voll leistungsfähig.

TIPPS FÜR DEN GESUNDEN SCHLAF.

Wenn man einfache Regeln beachtet, kann man in den meisten Fällen wieder gesund schlafen.

schlafen

UNSERE TIPPS.

   

  • Bleiben Sie im Rhythmus.
    • Bei Schlafproblemen ist es hilfreich, den Körper an feste Zeiten zu gewöhnen. Gehen Sie daher möglichst jeden Tag ungefähr zur selben Zeit zu Bett und stehen Sie morgens zur selben Zeit auf. Idealerweise behält man den Rhythmus auch am Wochenende bei, wenn es die Pläne erlauben.

    • Ein strukturierter Tagesablauf lehrt den Körper, wann es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Ein regelmäßiges Abendritual mit festem Ablaufschema stimmen Körper und Seele auf die Schlafenszeit ein.

    • Vermeiden Sie Mittagsschlaf, wenn Sie häufiger Probleme mit dem Schlafen haben. Unter Umständen vergeben Sie damit die Chance auf einen tieferen und längeren Nachtschlaf.

    • Tageslicht fungiert als Taktgeber und wirkt stimmungsaufhellend. Ein frühmorgendlicher Spaziergang, und wenn er nur zum Bäcker führt, ist ideal – zumindest in der Sommerzeit.
  • Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre.
    • Schalten Sie im Vorfeld potentielle Störquellen wie Telefon und Handy aus und verdunkeln Sie das Schlafzimmer.

    • Lüften Sie vor dem Zubettgehen gründlich und tragen Sie Schlafkleidung, in der Sie weder schwitzen noch frieren.

    • A und O für einen gesunden Schlaf ist eine gute Matratze, die den Rücken stützt.

    • Das Bett ist dem Schlafen und der Liebe vorbehalten. Die Vorstellung vom "Bett" sollte an die Idee vom "Schlaf" gekoppelt bleiben. Arbeit und Streit haben hier nichts zu suchen.

    • Sorgen oder komplexe Zukunftspläne sollten auf den nächsten Tag verschoben werden. Um leichter loslassen zu können, ist das Erlernen einer Entspannungstechnik zu empfehlen.
  • Gewöhnen Sie sich an feste Rituale.
    • Bewegung tut gut! Wenn man sich körperlich betätigt, kann dies den Schlaf positiv beeinflussen. Vermeiden Sie jedoch anstrengende Tätigkeiten kurz vor dem Zubettgehen.

    • Versuchen Sie das abendliche Nickerchen vor dem Fernseher zu vermeiden. Wenn Sie müde werden, schalten Sie das Gerät sofort aus und gehen Sie umgehend zu Bett. Sie verpassen nichts!

    • Das Licht von Fernsehern, Computern, Laptops, Tablets etc. beeinflusst die Melatoninausschüttung und kann stimulierend wirken! Vermeiden Sie die Nutzung dieser Geräte in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen und greifen Sie lieber zu einem Buch.

    • Üppige Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen sind nicht zu empfehlen! Allerdings sollten Sie auch nicht hungrig zu Bett gehen, denn dies stört die Nachtruhe ebenfalls.

    • Ein heißes Bad ein bis zwei Stunden vor der Nachtruhe wirkt manchmal Wunder. Entspannende ätherische Öle wie Baldrian oder Melisse können diese Wirkung verstärken.

    • Vermeiden Sie übermäßigen Koffeingenuss.

    • Alkohol macht zwar müde, verringert aber die Schlaftiefe und macht den Schlaf so störanfälliger.

    • Nikotin wirkt aufputschend, auch das kann den Schlaf stören. Vielleicht ist dies ein Faktor, der Ihnen ein Argument zum Aufgeben des Rauchens liefert?
  • Wenn das Einschlafen nicht gelingt.
    • Bleiben Sie nicht länger als etwa eine halbe Stunde im Bett liegen, wenn Sie nicht einschlafen können. Manchen Menschen hilft es, kurz aufzustehen und sich für kurze Zeit eine entspannende Beschäftigung zu suchen.
      Oder Sie gönnen Ihrem Körper eine ganz bewusste Auszeit, wenn schon der Geist aktiv ist: Atmen Sie tief und ruhig und versuchen so zur Ruhe zu kommen.

    • Vermeiden Sie unbedingt nächtliche Blicke auf Ihren Wecker, das setzt Sie unter Druck. Schlaf lässt sich nicht erzwingen!
  • Gesund schlafen trotz Schichtarbeit.

    In der heutigen Arbeitswelt wird rund um die Uhr und auch am Wochenende gearbeitet. Schichtarbeit heißt arbeiten, wenn Andere schlafen, und schlafen, wenn Andere arbeiten.

    Hierzu zählen nicht nur Ärzte und Krankenschwestern im Nacht- und Bereitschaftsdienst oder der Industriearbeiter im Schichtbetrieb, sondern auch Menschen, die in der Gastronomie, in Reinigungsberufen, am Flughafen oder im Einzelhandel tätig sind.

    Über die Hälfte der in Nacht-, Schicht- oder Bereitschaftsdiensten Arbeitenden hat mindestens ein bis drei Mal im Monat Probleme, ein- oder durchzuschlafen. Umso wichtiger ist es, Bedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, auch am Tag Schlaf zu finden. Neben den Tipps, die jeder für einen guten Schlaf beachten sollte, gibt es auch Tricks speziell für Schichtarbeitende.

    Das Schlafzimmer.

    Das Schlafzimmer sollte ruhig gelegen sein, da am Tag auf der Straße, im Treppenhaus und in der Wohnung mehr Geräusche entstehen als in der Nacht. Das Zimmer sollte sich abdunkeln lassen und auch im Sommer nicht zu heiß werden. Eine Lage Richtung Norden ist hierfür am besten geeignet.

    Der Rhythmus.

    Auch wenn die Schichten zu unterschiedlichen Zeiten beginnen, sollten sich Schichtarbeitende feste Zubettgehzeiten für jeden Arbeitsbeginn einrichten.
    So kann sich der Körper an einen Rhythmus gewöhnen. Als ideal gelten zirka sieben Stunden Schlaf am Tag, die nötigenfalls auch aufgeteilt werden können. Nach einer Nachtschicht können beispielsweise vier Stunden geschlafen werden, anschließend kann das Mittagessen mit der Familie eingenommen werden, und am Nachmittag können weitere drei Stunden Schlaf anstehen.
    So nimmt man trotz Schichtarbeit zugleich am Familienleben teil.

    Die Entspannung.

    Besonders für Schichtarbeiter eignen sich Entspannungstechniken wie Yoga, Progressive Muskelentspannung oder Atementspannung.
    Die Techniken lassen sich leicht erlernen und können vor dem Schlafengehen angewendet werden, um den Körper auf den Schlaf einzustellen.
    Schauen Sie doch mal in unserer Kursdatenbank vorbei – die BMW BKK fördert die Teilnahme an Seminaren zum Thema Entspannung.