SUCHT BEKÄMPFEN.

Die Abhängigkeit von Suchtmitteln ist weit verbreitet. Diese kann aber zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.

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FORMEN UND FOLGEN.

Umgangssprachlich bezeichnet "Sucht" eine Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten. Ist ein Mensch süchtig, hat er keine Selbstkontrolle mehr und steht unter dem Zwang, das Mittel weiterhin zu nehmen bzw. sich weiterhin so zu verhalten, obwohl dies negative Konsequenzen hat.


Es gibt verschiedene Formen der Sucht: Die körperliche und die psychische Abhängigkeit.


Die körperliche Abhängigkeit wird durch Entzugssymptome gekennzeichnet, sobald die Dosis der Droge reduziert oder die Substanz abgesetzt wird.


Die psychische Abhängigkeit kann sowohl bei der substanzgebundenen als auch bei der stoffungebundenen (Verhaltenssucht) Sucht vorkommen. Ein unbezähmbares Verlangen nach dem Mittel sowie Ängste, Depressionen oder auch Panikattacken sind mögliche Merkmale der psychischen Abhängigkeit.

Eine Sucht kann unterschiedliche Folgen hervorrufen:

 

  • Psychische Folgen:
    Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, Selbstmordgedanken, Konzentrationsschwierigkeiten, Aggressionen, etc.
  • Körperliche Folgen:
    Schädigungen des körpereigenen Abwehrsystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Gehirnschädigungen, etc.
  • Soziale Folgen:
    Vernachlässigen der Arbeit, der Familie, der Freunde und/oder der Hobbys.

ALKOHOL.

Alkohol kann die Gesundheit schädigen, auch ohne dass Sie abhängig sind. Erfahren Sie mehr zu Wirkung und Folgen von Alkohol.

Bier

IHR BASISWISSEN ZU ALKOHOL.

Alkoholische Getränke zu trinken ist in Deutschland alltäglich. Pro Kopf werden hierzulande durchschnittlich jährlich rund 115 Liter Bier, 20 Liter Wein bzw. Sekt sowie 6 Liter Spirituosen getrunken. Alkohol kann die Gesundheit schädigen, auch ohne dass eine Abhängigkeit vorliegt.

Bei Frauen besteht spätestens ab einem täglichen Alkoholkonsum von mehr als 12 Gramm Alkohol (sind z. B. in einem Glas à 0,3 Liter Bier oder Wein à 0,1 Liter) das Risiko gesundheitlicher Schäden. Für Männer liegt dieser Wert mit 24 Gramm Alkohol doppelt so hoch (sind z. B. in zwei Gläsern à 0,3 Liter Bier).

Immer wieder ist zu hören, Alkohol habe eine gesundheitsfördernde Wirkung. Doch nur ein sehr geringer Alkoholkonsum, wie etwa jeden zweiten Tag ein kleines Glas Bier oder Wein, senkt unter Umständen für Menschen im mittleren oder höheren Alter das Risiko, bestimmte Herzerkrankungen zu erleiden, etwa einen Herzinfarkt. Weit zuverlässiger kann das Herzinfarktrisiko durch Sport bzw. Bewegung und eine fettarme Ernährung gesenkt werden.

  • Wirkung.
    • Alkohol wirkt betäubend auf das zentrale Nervensystem.
    • Bestimmte Kontrollmechanismen des Gehirns werden unterdrückt, man fühlt sich entspannt, heiter und offen für Kontakte.
    • Mit steigendem Alkoholpegel: Gleichgewichts- und Sprachstörungen (Torkeln, Lallen), Störungen des Gedächtnisses und der Orientierung, Bewusstlosigkeit oder Tiefschlaf.
  • Langzeitfolgen.
    • Verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
    • Depressionen und Ängste.
    • Beeinträchtigung von Potenz und sexuellem Erleben.
    • Hautveränderungen, vorzeitiges Altern.
      Schwere Schädigungen der Leber (Frauen sind deutlich stärker gefährdet).
    • Schwere Schädigungen des Herzens und der Bauchspeicheldrüse.
    • Zerstörung der Gehirnzellen, dadurch: eingeschränkte Erinnerungsfähigkeit.
    • Minderung der Intelligenz – geistiger Abbau.
    • Erhöhtes Krebsrisiko, besonders in Mund- und Rachenhöhle sowie von Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, weiblicher Brustdrüse und Enddarm.
  • Alkohol am Arbeitsplatz.

    Da wird der neue Auftrag oder das gelungene Projekt, Geburtstage und Einstände mit Sekt gefeiert oder in der Pause das ein oder andere Bier getrunken.

    Doch Alkoholkonsum kann vielfältige, meist nicht bedachte und ungewollte Wirkungen auf die Leistungsfähigkeit und die Arbeitssicherheit haben. Alkohol am Tage macht viele Menschen extrem müde, hinzu kommt die verminderte Fahrtüchtigkeit nach Feierabend.

    Wer also von solch einer Feier oder Pause zurück an die Arbeit geht oder alkoholisiert gar komplexe Maschinen bedient, begibt sich in Gefahr.

  • Alkohol und Medikamente.

    Alkohol und Medikamente beeinflussen in unberechenbarer, manchmal gefährlicher Weise. So kann z. B. die Wirksamkeit eines Medikaments aufgehoben oder die Wirkung des Alkohols um ein Vielfaches verstärkt werden.

    Besonders gefährlich ist die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten, vor allem Beruhigungsmitteln. Diese sind in ihrer Wirkungsweise dem Alkohol sehr ähnlich, weshalb Alkoholkranke besonders schnell von ihnen abhängig werden können.

  • Die 10 wichtigsten Regeln für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
    • Für Frauen: Trinken Sie täglich nicht mehr als ein Standardglas Alkohol.
      Für Männer: Trinken Sie täglich nicht mehr als zwei Standardgläser Alkohol.
    • Vermeiden Sie es, sich zu betrinken.
    • Bleiben Sie an mindestens zwei Tagen pro Woche alkoholfrei.
    • Trinken Sie keinen Alkohol wenn es auf Leistungsfähigkeit, Konzentrationsvermögen und schnelle Reaktionen ankommt. Das heißt: Kein Alkohol bei der Arbeit, wenn Sie noch am Straßenverkehr teilnehmen oder aktiv Sport treiben möchten.
    • Kein Alkohol in Kinderhand.
    • Dass Jugendliche alkoholische Getränke kennenlernen möchten, ist normal. Starker, häufiger oder sogar täglicher Alkoholkonsum ist jedoch ein Warnsignal.
    • Seien Sie als älterer Mensch besonders zurückhaltend mit Alkohol.
    • Leben Sie als Schwangere und in der Stillzeit alkoholfrei.
    • Klären Sie, ob Sie trotz Einnahme bestimmter Medikamente Alkohol trinken dürfen.
    • Klären Sie, ob gesundheitliche Risiken und Belastungen Ihnen zu Alkoholfreiheit bzw. Zurückhaltung beim Alkohol raten.

RAUCHEN.

Warum ist Rauchen so gefährlich und wie können Sie sich davon lösen? Hier erhalten Sie Tipps.

Nichtrauchen

WARUM IST RAUCHEN GEFÄHRLICH?

Rauchen macht krank und kann vorzeitig zum Tod führen. Die giftigen Stoffe des Tabakrauchs werden über die Lunge in den Körper aufgenommen und erreichen mit dem Blutkreislauf alle Organe.


So ist das Rauchen etwa für ein Fünftel aller Krebserkrankungen verantwortlich. Verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonelle Störungen, erhöhtes Osteoporose-Risiko, vorzeitige Hautalterung, Zerstörung des Lungengewebes und viele weitere Erkrankungen werden durch das Rauchen begünstigt.


Neben einer verminderten Lebensqualität geht man davon aus, dass Raucher etwa zehn Jahre ihrer normalen Lebenserwartung einbüßen (Quelle BZgA).


Alle Informationen kompakt für Sie zusammengestellt finden Sie in unserem Flyer.


Der Ausstieg aus dem Rauchen lohnt sich!


Schon wenige Stunden nach dem Rauchstopp stellt sich Ihr Körper um. Nach ca. 20 Minuten sinken Puls und Blutdruck. Der Kohlenmonoxydgehalt im Blut vermindert sich nach ca. 8 Stunden. 24 Stunden nach dem Rauchstopp nimmt allmählich das Herzinfarktrisiko ab.

  • Vorbereitung auf den Rauchstopp.
    • Setzen Sie sich einen verbindlichen Termin.
    • Erstellen Sie Ihre persönliche Pro- und Contraliste zum rauchfreien Leben.
    • Gehen Sie Situationen bewusst durch, in denen Sie gerne rauchen und überlegen Sie sich Alternativen.
    • Planen Sie Ihre ersten rauchfreien Tage und vermeiden Sie Stresssituationen.
    • Erlernen Sie Entspannungsmethoden, die Sie zum Ausgleich einsetzen können.
    • Entfernen Sie aus Ihrer Umgebung alles, was mit dem Rauchen zu tun hat.
    • Suchen Sie sich Unterstützung und lassen Sie sich beraten.
    • Denken Sie positiv! Sie haben beschlossen mit dem Rauchen aufzuhören und Sie werden das schaffen.
  • Nichtraucher werden – welche Methode ist die Richtige für mich?

    Nichtraucherkurse.
    Nichtraucherkurse beinhalten Elemente wie Selbstbeobachtung, die Analyse des Rauchverhaltens oder das Erlernen von Alternativen zum Rauchen. Die Teilnehmer schätzen den Austausch untereinander und das gemeinsame Lösen und Überwinden von Problemen und Ausstiegshürden unter professioneller Unterstützung. Die BMW BKK beteiligt sich an den Kosten für diese Kurse.

    Alternative Methoden.
    Eine medikamentöse Unterstützung, eine Nikotinersatztherapie, Akupunktur oder Hypnose können leider nicht von der BMW BKK bezuschusst werden.

  • Tipps für einen dauerhaften Rauchstopp.
    • Vermeiden Sie in den ersten Wochen Gelegenheiten und das Umfeld, in denen Sie gewöhnlich rauchen.
    • Legen Sie das Geld beiseite, dass Sie sich durch das Nichtrauchen sparen und belohnen Sie sich mit etwas, das Sie sich schon länger kaufen wollten.
    • Treiben Sie Sport, gehen Sie viel an die frische Luft und sorgen Sie auch für ausreichend Entspannungsphasen, so steigern Sie Ihr allgemeines Wohlbefinden.
    • Vermeiden Sie in den ersten Wochen Alkohol und Kaffee.
    • Trinken Sie ausreichend kalorienarme Getränke (Wasser, Kräutertee, Saftschorlen) und achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung.
    • Denken Sie immer wieder an Ihre persönlichen Vorteile des Nichtrauchens.

WEGE AUS DER SUCHT.

Welche Methode ist die Richtige für mich?

Dominosteine

Haben Sie Ihre Sucht selbst erkannt, können Sie sich vorerst an Ihren Hausarzt wenden oder eine Suchtberatungsstelle aufsuchen. Die Experten besprechen gemeinsam mit dem Patienten die weitere Vorgehensweise. Auch Adressen von Therapeuten und Selbsthilfegruppen liegen dem Hausarzt und der Suchtberatungsstelle vor.


Es sind verschiedene Vorgehensweisen für den Weg aus der Sucht möglich. Die stationäre Entgiftung ist bei starken Suchterkrankten oftmals notwendig. Aber auch eine ambulante Entgiftung führt bei vielen Suchterkrankten zum Ziel. Im Anschluss findet eine ambulante oder auch teilweise eine stationäre Entwöhnung statt. Selbsthilfegruppen und therapeutische Unterstützung eines Psychologen sind zu jedem Zeitpunkt der Behandlung möglich und empfehlenswert.


Auch für die Eltern, den Lebensgefährten oder die Kinder des Erkrankten ist eine Vielzahl an Beratungsangeboten vorhanden.

Stresscoach

SIND SIE GESTRESST?

Bewältigen Sie Stress und finden Sie zu Ihrer persönlichen Balance – mit interaktiven Informationen.
Rauchfrei

RAUCHFREI – ANDERS.

Sehen Sie in Echtzeit, wie sich Ihr Körper nach dem Rauchstopp erholt – und was Sie sich leisten können!
Aktuelles

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