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Haut

Die Haut ist ein Sinnesorgan: Sie regelt den Temperaturhaushalt, schützt den Körper vor äußeren physikalischen Einflüssen und unterstützt Atmung und Stoffwechsel. Mit ca. zwei Quadratmetern Fläche ist die Haut das größte menschliche Organ, das am häufigsten unterschätzt wird.

DIE BMW BKK UNTERSTÜTZT SIE BEI DER HAUTKREBSFRÜHERKENNUNG.

  • Versicherte unter 35 Jahren...

    erhalten einmal jährlich bis zu 25 Euro für eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung bei einem Hautarzt ihrer Wahl. Versicherte, die nicht in Bayern wohnen, können die Hautkrebsvorsorge derzeit noch nicht über ihre Gesundheitskarte abrechnen lassen.

    In diesem Fall reichen Sie bitte die Rechnung zur Erstattung der Kosten in Ihrem BMW BKK Regionalbüro ein.

  • Versicherte ab 35 Jahren...

    haben alle zwei Jahre einen gesetzlichen Anspruch auf eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung. Diese umfasst folgende Leistungen:

    • Gezieltes Gespräch (Anamnese), z. B. Fragen nach Veränderungen bzw. Beschwerden der Haut.
    • Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut einschließlich des behaarten Kopfes und aller Körperhautfalten (Achselhöhlen, Leisten, Gesäßspalte, Finger- und Zehenzwischenräume, Unterbrustbereich, Bauchnabel).
    • Befundmitteilung mit Beratung.
    • Dokumentation der Befunde.

RISIKOFAKTOREN FÜR DIE ENTSTEHUNG VON HAUTKREBS.

Sonne schenkt gute Laune und Energie. Aber Vorsicht: Die übermäßige UV-Strahlung der Sonne gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Wir geben Ihnen Informationen, was Sie tun können, um Hautkrebs zu vermeiden.

 

Je mehr Sonnenbrände man im Laufe seines Lebens hatte, desto größer ist das Risiko, an einem schwarzen oder weißen Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährlich sind Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend.

Strand

PRÄVENTION VON HAUTKREBS.

Zur Vorbeugung von Hautkrebs, der sogenannten primären Prävention, raten Hautärzte, intensive UV-Strahlung auf die Haut und Sonnenbrände zu vermeiden.

 

Die Früherkennung von Hautkrebs wird als sekundäre Prävention bezeichnet: Auffällige Veränderungen der Haut sollen entdeckt werden, bevor sie eine Gefahr darstellen. Idealerweise in einem frühen und möglichst noch symptomlosen Stadium.

 

Je früher Hautkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das gilt besonders für das „maligne Melanom“: Früh entdeckt ist dessen Heilungsrate hoch, nimmt aber mit Fortschreiten der Erkrankung rasch ab.

DAS KÖNNEN SIE SELBST TUN.

  • Das richtige Maß.

    Reduzieren Sie die Anzahl der Sonnenbäder auf so wenige wie möglich. Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen.

  • Kleidung.

    Mit Kleidung haben Sie den besten Schutz vor UV-Strahlung.
    Eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille schützen die empfindlichen Regionen von Kopfhaut und Augen.

  • Sonnencreme.

    Alle ungeschützten Hautstellen sollten großzügig mit einer Sonnencreme mit adäquatem Lichtschutzfaktor (LSF) eingecremt werden. Faustregel: Je heller der Hauttyp, desto geringer die Eigenschutzzeit der Haut und desto hoher sollte der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sein.

    Um den auf dem Sonnenschutzmittel angegebenen LSF zu erreichen, müssen bei Erwachsenen für den gesamten Körper ca. 30-40 ml Lotion verwendet werden.

    Es empfiehlt sich, wasserfeste Sonnencreme zu verwenden, die Sie alle 2 Stunden erneut auftragen, denn beim Baden und Schwitzen reduziert sich nach einer Weile die Schutzfunktion, auch bei wasserfester Sonnencreme.

  • Säuglinge und Kleinkinder.

    Säuglinge und Kleinkinder gehören überhaupt nicht in die pralle Sonne. Bei Kindern nur wasserfeste Lichtschutzpräparate mit hohem LSF 50 mit UVA- und UVB-Schutz verwenden.

    An erster Stelle steht aber bei Kindern hautbedeckende Kleidung, am besten UV-Schutz-Kleidung, Sonnenhut und UV-Schutz-Brille.

HAUTTYP UND EIGENSCHUTZZEIT.

Das Risiko für die Entwicklung eines Hautkrebses hängt auch vom jeweiligen Hauttyp ab. Die Europäer lassen sich grundlegend in vier Hauttypen einteilen.

Jeder Hauttyp hat seine individuelle Eigenschutzzeit, hier ist die Zeit vom Beginn der Sonneneinwirkung bis zur Entwicklung einer geringen Hautrötung gemeint. Diese Eigenschutzzeit ist mitverantwortlich, wie schnell man einen Sonnenbrand entwickelt.

  • Einteilung in vier Hauttypen.
    • Rotblondes Haar.
      sehr heller Teint, Sommersprossen, immer Sonnenbrand, nie Bräunung, Eigenschutz 5-10 Minuten
    • Blondes Haar.
      heller Teint, leicht Sonnenbrand, kaum Bräunung, Eigenschutz 10-20 Minuten
    • Braunes Haar.
      mittlerer Teint, selten Sonnenbrand, gute Bräunung, Eigenschutz 20-30 Minuten
    • Dunkelbraunes oder schwarzes Haar.
      dunkler Teint, nie Sonnenbrand, sehr gute Bräunung, Eigenschutz ca. 45 Minuten
  • Muttermale.

    Wenn die Haut entweder mehr als 50 oder aber wenige, dafür große und auffällige Muttermale aufweist, sollte man seine Haut regelmäßig bei einem Hautarzt untersuchen lassen.

  • Arbeit im Freien.

    Wer sich beruflich häufig im Freien aufhält, sollte in der strahlungsintensivsten Zeit zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten arbeiten. Falls dies nicht möglich ist, sollte man einen Sonnenhut tragen und ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.

  • Ferien.

    Am Meer oder in den Bergen ist die Strahlung besonders intensiv. Es ist ratsam sich in den ersten Tagen vorwiegend im Schatten aufzuhalten.

ABER LASSEN SIE LICHT AN IHRE HAUT – IN DER RICHTIGEN DOSIS!

Sonne lässt die Haut zwar altern und das Hautkrebsrisiko ansteigen. Aber was bei diesen Warnungen oft vergessen wird: Auch ein Mangel an Licht macht krank. Wir brauchen Sonnenlicht um gesund zu bleiben! Mit Hilfe von UV-B-Strahlen bildet unsere Haut das lebensnotwendige Vitamin D.

  • Der Körper braucht Vitamin D.

    Ein Vitamin-D-Mangel ist Mit-Ursache vieler chronischer Erkrankungen und sollte vermieden werden.

    Dieser Mangel kann zu Osteoporose führen und Krankheiten wie Depressionen, Diabetes, Asthma, Rheuma, Autoimmunkrankheiten sowie altersbedingte Krankheiten wie Demenz, Krebs und Parkinson begünstigen.

  • Bis zu 15 Minuten ohne Sonnencreme tun dem Körper gut.

    Gehen Sie mehrere Male pro Woche für jeweils 10 bis 15 Minuten ohne Sonnenschutzmittel und leicht bekleidet an die Sonne, denn ein Lichtschutzfaktor von 15 und mehr verhindert die Bildung von Vitamin D. Mit diesen gemäßigten Sonnenbädern können Sie die Vitamin-D-Bildung sicherstellen und gehen gleichzeitig keine Hautkrebsrisiken ein.

    Wollen Sie länger an der Sonne bleiben, tragen Sie nach den ersten 10 bis 15 Minuten ein Sonnenschutzmittel auf.

  • Vitamin-D: im Sommer anlegen, im Winter davon zehren.

    Gerade in den Monaten von November bis März ist in Deutschland der Sonnenstand so niedrig, dass nicht genügend UV-B Strahlen durchdringen. Somit ist keine Eigensynthese von Vitamin-D möglich.

    Daher muss der Körper im Winter von seinen Vitamin-D-Vorräten zehren, die er im Sommer angelegt hat.

    Experten raten daher zur Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Ein Nutzen ist jedoch nicht belegt.