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KRANKHEITEN IM ALTER.

Alt werden, heißt nicht zwangsläufig krank sein.

 

Doch das Risiko für eine Erkrankung nimmt mit dem Alter zu. Oft leiden ältere Menschen an mehreren Erkrankungen, die sich teilweise auch gegenseitig bedingen.

Das sind vorrangig körperliche Erkrankungen wie die des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels (insbesondere Diabetes mellitus Typ 2), der Lungen und Atemwege, des Muskel- und Skelettsystems oder Krebs.

 

Bei den psychischen Erkrankungen handelt es sich vor allem um Demenz-Erkrankungen oder Depressionen. Viele dieser Erkrankungen können durch einen gesundheitsförderlichen Lebensstil vermieden oder in ihrem weiteren Verlauf positiv beeinflusst werden durch:


• ausreichende körperliche Aktivität,
• ausgewogene Ernährung,
• nichtrauchen und
• mäßigen Alkoholkonsum.

Müller

DIALOGVERANSTALTUNG „LEBENSQUALITÄT TROTZ DEMENZ“.

Am 17. September 2017 findet eine Dialogveranstaltung zum Thema „Lebensqualität trotz Demenz“ in der Stadthalle Dingolfing, Dr.-Josef-Hastreiter-Straße 4, 84130 Dingolfing, statt.

 

Prof. Dr. Hermann Spießl, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Landshut erläutert als Demenzexperte, welche Formen und Verläufe es bei Demenz gibt und auch wie man das Demenz-Risiko durch Prävention senken kann.

 

Elke Rieger, Leiterin einer Demenz-Tagesstätte der Malteser, berichtet über den Umgang mit Demenzkranken nach der Philosophie von Silviahemmet und gibt Hilfestellungen und Tipps, um Lebensqualität trotz der schweren Erkrankung für alle Beteiligten zu ermöglichen. Ursula Wagner von der Caritas Landau a. d. Isar wird regionale Beratungs- und Betreuungsangebote vorstellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk.

 

Vor und nach der Veranstaltung erwartet Sie ein Marktplatz mit vielen Informationsständen.

 

16.00 – 16.30 Uhr: Einlass und Besuch der Informationsstände
16.30 – 18.00 Uhr: Dialogveranstaltung
18.00 – 18.30 Uhr: Besuch der Informationsstände

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Melden Sie sich telefonisch unter 089 382 11119 an oder per E-Mail.

DEMENZ – PRÄVENTION UND SELBSTHILFE.

  • Was kennzeichnet eine Demenz?

    In Deutschland sind laut dem Bundesministerium für Gesundheit derzeit circa 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Bis 2050 könnte sich ihre Zahl aufgrund des demografischen Wandels verdoppeln.

    Das wesentliche Merkmal einer Demenzerkrankung ist der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn langsam absterben.

    Die Erkrankung beginnt mit Symptomen wie Vergesslichkeit, Sprachproblemen oder Stimmungsschwankungen. Mit der Zeit können Alltagssituationen nicht mehr selbstständig gemeistert werden, bis irgendwann keine selbstständige Lebensführung mehr möglich ist. Häufig leiden die Betroffenen zudem an Depressivität, Reizbarkeit und es fehlt ihnen jegliche Wahrnehmung des Tag-Nacht Rhythmus.

    Ein gesunder Lebensstil wirkt einer Demenzerkrankung entgegen – Je früher Sie sich einen gesunden Lebensstil angewöhnen, desto besser.

    Vorbeugende Maßnahmen können körperliche Aktivität, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, das Pflegen sozialer Kontakte, regelmäßiges Gedächtnistraining sowie der bewusste Erhalt der Mobilität und der Selbständigkeit im Alltag sein. Engagieren Sie sich beispielsweise ehrenamtlich.

  • Bewegung.

    Körperliche und geistige Fitness bis ins hohe Alter ist für die meisten Menschen ein wichtiges Ziel.

    In einer Studie konnte gezeigt werden, dass Freizeitsport mindestens zweimal pro Woche für mindestens 30 Minuten das Demenzrisiko um die Hälfte reduzieren kann¹. Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes begünstigen das Entstehen von Demenz. Bewegungsmangel ist eine wesentliche Ursache für diese Krankheiten.

    Es gibt kein Medikament, das ähnlich positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat wie Bewegung darum werden Sie aktiv.

    ¹ Leisure-time physical activity at midlife and the risk of dementia and Alzheimer´s disease. Rovio S, Kareholt I, Helkala EL, Viitanen M, Winbald B, Tuomilehto J, Soininen H, Nissinen A, Kivipelto M. Lancet Neurol. 2005; 4:705-71

  • Ernährung.

    Grundsätzlich beugt eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährungsweise Krankheiten vor.

    In Hinblick auf Demenz-Prävention belegt eine amerikanische Studie², dass insbesondere eine mediterrane Ernährungsweise eine schützende Wirkung auf die kognitiven Fähigkeiten bzw. das verhaltenssteuernde System hat. Dazu gehören viel Gemüse und Obst, viel Hülsenfrüchten und Getreide, wenig Fleisch und ein- bis zweimal pro Woche Fisch.

    Denken Sie daran, ausreichend zu trinken – Mindestens 1,5 Liter am Tag! Am besten geeignet sind Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetee, in Maßen Obst- oder Gemüsesäfte mit warmem Wasser verdünnt sowie Molkegetränke.

    ² Scarmeas et al., Ann Neurol, 2006, 59:1239-1247

  • Psychische Gesundheit.

    Grundlegend für die Vorbeugung von Demenz im Bereich der psychischen Gesundheit ist eine frühzeitige Beeinflussung bestimmter Risikofaktoren und die Stärkung von Schutzfaktoren.

    Zu den Risikofaktoren zählen Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum, zu den Schutzfaktoren die geistige Aktivität, die Pflege sozialer Kontakte sowie das psychische Wohlbefinden.

    Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen zum Beispiel, dass regelmäßiges Lesen, Kartenspielen, das Spielen eines Musikinstruments u. a. das Risiko für eine Demenz um 50 Prozent senken³. Bleiben Sie also sowohl geistig als auch sozial aktiv, und achten Sie auf Ihren Körper durch eingeschränkten Suchtmittelkonsum!

    ³ Leisure activities and the risk of dementia in the elderly. Verghese J, Lipton RB, Katz MJ, Hall CB, Derby CA, Kuslansky G, Ambrose AF, Sliwinski M, Buschke H. N Engl J Med. 2003;348:2508-2516.

  • Angehörige Demenzkranker.

    Angehörige von Demenzkranken leiden unter der Krankheit oft ebenso oder manchmal sogar mehr als die Kranken selbst. Sie tragen die Hauptlast an der Versorgung der Demenzkranken.

    Unterstützung können Angehörige im folgenden Abschnitt "Weitere Informationen" finden.

Gelenke

VERMEIDEN VON STÜRZEN.

Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit im Alter. Ungefähr ein Drittel der Menschen über 65 Jahren stürzt mindestens einmal pro Jahr. Alarmierend hierbei ist, dass ca. nur die Hälfte der Sturzpatienten die ursprüngliche Beweglichkeit wieder erlangt.


Die altersbedingte Abnahme der Muskelkraft, des Gleichgewichtsinns und der Reaktionsfähigkeit sowie eine eingeschränkte Sehfähigkeit sind oft der Grund für einen Sturz.

  • Wie können Sie Stürze im Alter vermeiden?

    Mit Muskel- und Balancetraining können Sie altersbedingten Schwächen entgegenwirken. Integrieren Sie immer wieder Gleichgewichts- und Kraftübungen in Ihren Alltag. Ziehen Sie zum Beispiel Strümpfe und Schuhe im Stehen an. Kräftigen Sie Ihre Beinmuskulatur durch Kniebeugen, Fahrradfahren und Treppensteigen.

    Sie können nicht nur Ihren Körper stärken, sondern auch die Sturzgefahren in Ihrer Wohnung reduzieren.

  • Gehsicherheitstraining.
    Gehsicherheitstraining

    Stürze können zu schweren Verletzungen und dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen. In einer zweijährigen Studie der Präventiven und Rehabilitativen Sportmedizin der TU München wurde ein spezielles Konzept entwickelt, mit dem Stürze bei gefährdeten Menschen signifikant reduziert werden können.

    Dieses Projekt wurde in einem 16-wöchigen Trainingsprogramm für über 65-Jährige untersucht und Ende 2013 bei der BMW BKK erstmals in der Praxis durchgeführt. Zahlreiche BMW BKK Versicherte nahmen im Regionalbüro München an dem Sturzpräventionskurs teil.

    Die Auswertung im Frühjahr 2014 zeigte, dass sich die Ergebnisse der zweijährigen Studie bestätigten. So gaben die meisten Teilnehmer an, dass sich ihre Balance, ihre Kraft und die Stabilität des Gangs verbessert hätten. Damit sinkt nicht nur das Sturzrisiko, sondern auch die Sturzangst.

    Der Führungskreis der BMW BKK hat daraufhin die Ausweitung des Projekts „Sturzprävention“ auf die Standorte München, Dingolfing und Landshut entschieden. 

  • Die neuen Kurse im Jahr 2017.
    Paar

    Aufgrund des Erfolgs und der positiven Rückmeldungen des Gesicherheitstrainings werden 2017 neue Kurse angeboten.

    Die Trainingsprogramme dauern 8 Wochen à 60 Minuten:

    • Einmal wöchentlich Gleichgewichts- und Koordinationstraining.

    • Heimtrainingsprogram.

    • Überprüfungen von Sturzrisikofaktoren anhand der eigenen Situation.

    • Theoretische Hilfestellungen zu vorbeugenden Maßnahmen im häuslichen Umfeld (z. B. Anpassungen im eigenen Wohnraum, Erkennen von Stolperfallen).

    Teilnehmer.
    Alle Versicherten der BMW BKK, die Sturzangst haben oder bereits gestürzt sind und selbstständig zum Gruppentraining kommen können. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Wenn Sie zwei der folgenden Fragen mit "Ja" beantworten, ist das Programm für Sie geeignet:

    • Gehen Sie unsicher?
    • Haben Sie oft Angst zu stürzten?
    • Sind Sie im letzten Jahr gestürzt?


    Kontakt.
    Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an
    Manuela Zinser:
    Telefon: 089 382 11117

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