AKTIV MIT 60 PLUS.

"Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden." (Franz Kafka)

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Glücklicher Rentner in den Bergen

RUNDUM GESUND.

Der normale Alterungsprozess kann durch einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung, und psychischem Wohlbefinden positiv beeinflusst werden. Laut der Generali-Studie führt Aktivität und Selbstständigkeit im Alter zu einer stark erhöhten Zufriedenheit. Fühlen Sie sich im Schnitt zehn Jahre jünger!

  • Psychisches Wohlbefinden.

    Die Hintergründe von psychischen Belastungen sind vielfältig. Eine Möglichkeit: Sie sind aus dem Berufsleben ausgeschieden und setzen sich unter Druck, den Alltag auch weiterhin möglichst effektiv zu gestalten.

    So beugen Sie dem Stress vor:

    • Die innere Einstellung zum Älterwerden spielt laut einer US-Studie der Yale-Universität eine große Rolle.

      Eine negative Einstellung trägt dazu bei, dass man mit Stress schlechter umgehen kann. Steht man dem Älterwerden positiv gegenüber, kann dies die Lebenserwartung steigern. Negative Gedanken können sehr belastend sein.

      Lösen Sie deshalb diese Probleme frühzeitig und reden Sie mit vertrauten Personen und Freunden darüber.
       
    • Versuchen Sie, die neu gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen!
      Das kann ein neues Hobby oder ein ehrenamtliches Engagement sein. So haben Sie auch weiterhin persönliche Erfolge! Nehmen Sie sich vor allem Zeit für Dinge, die Ihnen Spaß machen und die Sie schon immer einmal tun wollten.

      Zu viele Vorhaben oder Ehrenämter können aber auch Stress verursachen. Setzen Sie Prioritäten, so dass Ihnen genügend Freiräume für Spontanität und Erholung bleiben.
       
    • Durch aktive Entspannungsmethoden wie z. B. Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Yoga wirken Sie Stress und körperlicher Anspannung entgegen.
  • Bewegung.
    Ein Mann liegt mit dem Ruecken auf dem Gymnastikball


    Ausreichend Bewegung und körperliche Aktivität kann den Alterungsprozess verlangsamen und helfen, länger selbständig zu bleiben.

    Denn im Laufe unseres Lebens verlieren wir über ein Drittel unserer Muskulatur und Kraft. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass Siebzigjährige, die ihre Muskeln regelmäßig trainieren, über dieselbe Kraft und Muskelleistungsfähigkeit verfügen können wie Untrainierte mit dreißig Jahren.

    Je geringer die Muskelkraft wird, desto größer ist das Risiko für Knochenbrüche und Stürze (Link Sturzprävention). Auch werden durch Sport Risiken wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Osteoporose gesenkt.

    So bleiben Sie in Bewegung:

    • Viele Sportvereine, Fitnessstudios und städtische Schwimmhallen haben spezielle Seniorensport-Angebote. Falls nicht, wie wäre es sich ehrenamtlich zu engagieren und eine solche Sportgruppe zu gründen?

    • Schwimmen, (Wasser-)Gymnastik, Fahrradfahren, Bergwandern, Nordic Walking oder Tanzen sind Sportarten, die auch Einsteiger der Generation 60plus schnell erlernen können. Probieren Sie es aus!

    • Zahlreiche Gesundheitskurse in Ihrer Umgebung finden Sie auch in unserer Kursdatenbank.

    • Nehmen Sie die Treppen anstelle von Rolltreppen oder dem Fahrstuhl. Der Kreislauf kommt so in Schwung und die Venen auf Trab. So beugen Sie aktiv Krampfadern vor.


    Auch nach einer Operation ist Sport in Maßen sinnvoll.
    Nach dem Einsatz eines neuen Hüftgelenks kräftigt Bewegung die hüftgelenksumgebende Muskulatur, fördert die Durchblutung und somit die Knochenbildung. Das erleichtert z. B. das Einwachsen des künstlichen Gelenkes.

    Wer sich zu sehr schont, kann Osteoporose und infolgedessen eine Lockerung des Hüftschafts riskieren.

    Regelmäßige Bewegung beugt auch Stoffwechselerkrankungen vor, stärkt das Immunsystem und steigert das allgemeine Wohlbefinden!

  • Ernährung.

    Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch eine ausgewogene Ernährung. Grundsätzlich gelten für ältere Menschen die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für jüngere Erwachsene.

    Wichtig ist, dass Sie einen gesunden Appetit und Freude am Essen behalten. Achten Sie zudem darauf, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Mindestens 1,5 Liter am Tag halten die Lebensgeister frisch!

    Ernährungstipps im Alter:

    • Zwar sinkt der Energiebedarf mit zunehmendem Alter, der Nährstoffbedarf bleibt jedoch gleich. Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte, wie Obst, Gemüse, Fisch, Eier, Pflanzenöle, Milchprodukte und fettarmes Fleisch sind daher empfehlenswert.
       
    • Verschiedene Studien zeigen, dass Homocystein - ein Zwischenprodukt des Zellstoffwechsels - das Demenz-Risiko erhöht. Achten Sie daher vor allem auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B6, B12 und Folsäure. Zusammen bilden diese Nährstoffe den Vitamin B-Komplex, der hilft den Homocystein-Gehalt im Blut zu senken und auf einem gesunden Level zu halten.

      In Brokkoli, Endiviensalat, Spinat, Ei und Hühnerleber sind diese Vitamine besonders reich enthalten.
       
    • Machen Sie vor dem Essen einen Spaziergang an der frischen Luft und sorgen Sie für eine angenehme Essatmosphäre. Das regt den Appetit an.
       
    • Zum Erhalt der Kaufähigkeit sollte feste Nahrung bevorzugt werden. Streichen Sie keinesfalls Obst und Gemüse vom Speiseplan, sondern passen Sie die Zubereitung an Ihre Kaufähigkeit an (zum Beispiel durch reiben, kochen, pürieren).
       
Eine Ärztin klärt einen Patienten mit einem Wirbelsäulenmodell über Gelkenke auf.

VERMEIDEN VON STÜRZEN.

Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit im Alter. Ungefähr ein Drittel der Menschen über 65 Jahren stürzt mindestens einmal pro Jahr. Alarmierend hierbei ist, dass ca. nur die Hälfte der Sturzpatienten die ursprüngliche Beweglichkeit wieder erlangt.


Die altersbedingte Abnahme der Muskelkraft, des Gleichgewichtsinns und der Reaktionsfähigkeit sowie eine eingeschränkte Sehfähigkeit sind oft der Grund für einen Sturz.

  • Wie können Sie Stürze im Alter vermeiden?

    Mit Muskel- und Balancetraining können Sie altersbedingten Schwächen entgegenwirken. Integrieren Sie immer wieder Gleichgewichts- und Kraftübungen in Ihren Alltag. Ziehen Sie zum Beispiel Strümpfe und Schuhe im Stehen an. Kräftigen Sie Ihre Beinmuskulatur durch Kniebeugen, Fahrradfahren und Treppensteigen.

    Sie können nicht nur Ihren Körper stärken, sondern auch die Sturzgefahren in Ihrer Wohnung reduzieren.

  • Gehsicherheitstraining.
    Mehrere Rentner beim Gehsicherheitstraining spielen mit Luftballons und gehen durch Strickleitern am Boden.

    Stürze können zu schweren Verletzungen und dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen. In einer zweijährigen Studie der Präventiven und Rehabilitativen Sportmedizin der TU München wurde ein spezielles Konzept entwickelt, mit dem Stürze bei gefährdeten Menschen signifikant reduziert werden können.

    Dieses Projekt wurde in einem 16-wöchigen Trainingsprogramm für über 65-Jährige untersucht und Ende 2013 bei der BMW BKK erstmals in der Praxis durchgeführt. Zahlreiche BMW BKK Versicherte nahmen im Regionalbüro München an dem Sturzpräventionskurs teil.

    Die Auswertung im Frühjahr 2014 zeigte, dass sich die Ergebnisse der zweijährigen Studie bestätigten. So gaben die meisten Teilnehmer an, dass sich ihre Balance, ihre Kraft und die Stabilität des Gangs verbessert hätten. Damit sinkt nicht nur das Sturzrisiko, sondern auch die Sturzangst.

    Der Führungskreis der BMW BKK hat daraufhin die Ausweitung des Projekts „Sturzprävention“ auf die Standorte München, Dingolfing und Landshut entschieden.

  • Unser Kursangebot.
    Älteres Paar springt durch das Gras.

    Aufgrund des Erfolgs und der positiven Rückmeldungen des Gehsicherheitstrainings der BMW BKK, werden laufend neue Kurse angeboten.

     

    Trainingsprogramme.

    Die Trainingsprogramme dauern 8 Wochen à 60 Minuten:

    • Einmal wöchentlich Gleichgewichts- und Koordinationstraining. 
    • Heimtrainingsprogramm.
    • Überprüfungen von Sturzrisikofaktoren anhand der eigenen Situation.
    • Theoretische Hilfestellungen zu vorbeugenden Maßnahmen im häuslichen Umfeld (z. B. Anpassungen im eigenen Wohnraum, Erkennen von Stolperfallen).


    Teilnehmer.

    Alle Senioren ab 70 Jahren, die Sturzangst haben oder bereits gestürzt sind und selbstständig zum Gruppentraining kommen können. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Wenn Sie zwei der folgenden Fragen mit "Ja" beantworten, ist das Programm für Sie geeignet:

    • Gehen Sie unsicher?
    • Haben Sie oft Angst zu stürzen?
    • Sind Sie im letzten Jahr gestürzt?


    Kontakt.

    Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an

    Manuela Zinser:
    Telefon: 089 / 382-11117

Ein Paar liegt auf der Decke am Steg und ließt ein Buch

ÜBERGANG IN DEN RUHESTAND.

Der Austritt aus dem Arbeitsleben und der Übergang in den Ruhestand stellen eine enorme Veränderung im Leben dar.

Besonders die ersten Monate sind schwierig. Viele wissen nicht, was Sie mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen sollen und haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.

Deshalb ist es wichtig, den Übergang in den Ruhestand frühzeitig zu organisieren und neue Aufgaben für sich zu finden.

 

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen glücklichen Ruhestand sind eine sinnvolle Aufgabe sowie die Pflege sozialer Kontakte. In der Tat gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine ausgefüllte und spannende Zeit nach dem Berufsleben.

Wir haben einige Informationen und Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie diese Zeit für sich gestalten können.

 

  • Pflegen Sie soziale Kontakte (Familie, Freunde, Bekannte…).

  • Engagieren Sie sich ehrenamtlich und lassen Sie dabei Ihre beruflichen Fähigkeiten weiterleben (z. B. bei Wohlfahrtsverbänden, im Sportverein, als Hausaufgabenhilfe, im Waisenhaus).

  • Schreiben Sie sich an einer Universität ein oder nutzen Sie die vielfältigen Angebote der Volkshochschulen.

  • Nehmen Sie eine Weiterbeschäftigung in Teilzeit oder als „Springer“ an.

  • Geben Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen an jüngere Generationen weiter.

  • Betreuen und versorgen Sie Tiere.