ERNÄHRUNG FÜR BESTIMMTE ZIELGRUPPEN.

Bei besonderer körperlicher Belastung benötigt der Körper passende Nährstoffe und eine angepasste Kalorienzufuhr.

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Essen auf der Gabel

ERNÄHRUNG WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT.

  • Gesunde Ernährung.

    Die Frau sollte sich in der Schwangerschaft ausgewogen ernähren. Eine gesunde, naturnahe und ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln erübrigt die Zuführung von Vitaminen und Mineralien in konzentrierter Form.

    Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich auf die Gesundheit und das Allgemeinbefinden der werdenden Mutter und dem heranreifenden Baby aus.

    Die Organe des Babys benötigen für die Entwicklung hochwertiges Eiweiß, Fett, Vitamine, Kohlenhydraten und Mineralstoffe in einer ausreichenden Menge.

  • Essen Sie doppelt so gut.

    Für die Ernährung in der Schwangerschaft gilt: nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut.

    Eine ausgewogene Mischkost ist ideal. Allerdings sollte Fett möglichst reduziert werden, dafür mehr eiweißhaltige Nahrungsmittel wie mageres Fleisch, frischer Fisch, Milch oder Milchprodukte verzehrt werden.

    Es gibt aber einzelne Nährstoffe, deren Bedarf während der Schwangerschaft um einiges mehr erhöht ist. So benötigen Frauen 50 Prozent mehr Folsäure in der Schwangerschaft, da der Eisen-Bedarf sich in der Schwangerschaft verdoppelt.

  • Wie viel Gewichtszunahme ist in der Schwangerschaft normal?

    Ideal ist eine Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zwischen 10 und 12 Kilogramm.

  • Wie viele Mahlzeiten am Tag während der Schwangerschaft?

    Doch nicht nur der gesunde Nährstoffmix, auch ein geregelter Essens-Rhythmus während der Schwangerschaft spielt eine wichtige Rolle. Ideal sind 4 bis 5 kleine bis mittlere Mahlzeiten am Tag.

    So versorgen Sie Ihr Kind regelmäßig mit Nährstoffen und verhindern bei sich selbst Völlegefühl und Heißhunger-Attacken.

    Bei morgendlicher Übelkeit während der Schwangerschaft ist es sinnvoll, schon gleich nach dem Aufwachen eine Kleinigkeit zu essen.

  • Worauf sollte die werdende Mutter verzichten?

    Koffein sollte die Schwangere reduzieren. Die werdende Mutter soll pro Tag nicht mehr als ein oder zwei koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen.

    Auf Alkohol sollte die Frau in der Schwangerschaft ganz verzichten. Kinder, die im Mutterleib mit Alkohol konfrontiert werden, können dauerhaft schwer geschädigt werden. Diese Schädigungen können geistige Behinderung und/oder körperliche Auffälligkeiten betreffen.

    Auch auf Rauchen soll die Mutter verzichten. Rauchen (auch passives Rauchen der Mutter) ist gefährlich für das heranwachsende Kind. Nikotin ist ein Gift und kann eine Vielzahl von Krankheiten und verminderte Funktionen verursachen.

    Keinesfalls sollte die werdende Mutter die Gewichtszunahme durch eine Diät ausgleichen wollen. Dieses Verhalten ist verantwortungslos ihrem heranwachsenden Baby gegenüber.

    Bedenken Sie bitte: Eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft liefert dem Fötus die notwendigen Nährstoffe. Und das von der Mutter zugenommene Gewicht wird nach der Geburt des Kindes wieder abgebaut.

  • Die Leistungen der BMW BKK. Unterstützung rundum.

    Neben der Mutterschaftsvorsorge übernimmt die BMW BKK Kosten für Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungsgymnastik, Hebammenhilfe (einschließlich gymnastischer Übungen), ärztliche Behandlung, Arznei- und Heilmittel.

ERNÄHRUNG IN DER STILLZEIT.

  • Füttern mit Muttermilch.

    Ob konservativ oder fortschrittlich, ob Wissenschaftler oder Hebamme: Alle Experten sind sich darin einig, dass es für Säuglinge nichts Gesünderes gibt als das Füttern mit Muttermilch.

  • Was meinem Baby jetzt gut tut.

    Bei der Ernährung während der Stillzeit ist erlaubt, worauf Sie Appetit haben. Auf Ihren Teller sollten reichlich Milch, Milchprodukte, Vollkorn, frisches Obst und Gemüse kommen. Damit die Versorgung mit Eiweiß, Zink, Eisen und B-Vitaminen stimmt, planen Sie am besten drei Mal pro Woche fettarmes Fleisch und Geflügel oder Wurst ein.

    Die European Food Standard Agency (EFSA) rät außerdem, mindestens zwei Mal wöchentlich fetthaltigen Seefisch wie Makrele, Lachs und Hering zu essen. Die darin enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren tun nämlich nicht nur stillenden Müttern gut. Sie beeinflussen über die Muttermilch auch Nervensystem, Gehirn, Leber, Augennetzhaut und das Immunsystem des Babys positiv.

    Übrigens haben Forscher festgestellt: Kinder essen später bestimmte Obst- und Gemüsesorten lieber, wenn ihre stillenden Mütter sie häufiger gegessen haben. Sie können also schon mit Ihrer Ernährung während der Stillzeit die Weichen dafür stellen, dass Ihr Kind später gern Gesundes isst!

    Mediziner raten zu etwa zwei Litern Flüssigkeit am Tag – am besten verträglich für Sie und Ihr Baby sind stilles Mineral- oder Leitungswasser, Kräuter- und Früchtetees.

  • Was könnte meinem Baby jetzt schaden?

    Was für Schwangere gilt, gilt mindestens genauso auch für Stillende: Jeder Gift- und Schadstoff, den Sie zu sich nehmen, gelangt über die Muttermilch auch zu Ihrem Baby! Alkohol und Nikotin sind darum während der Stillzeit absolute No-Gos, weil sie die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes gefährden oder zumindest verzögern.

    Trinken Sie sicherheitshalber während der Stillzeit höchstens zwei bis drei Tassen Kaffee oder Tee am Tag.

    Auf keinen Fall darf eine Diät gemacht werden. Wer während der Stillzeit Kalorien zählt und einspart, riskiert eine Unterversorgung des Babys mit wichtigen Nährstoffen.
     

ERNÄHRUNG FÜR KINDER.

  • Vorlieben von Kindern.

    Kinder entwickeln früh ihre Vorlieben und ihren eigenen Geschmack, wenn es ums Essen geht. Im Rahmen eines Wettbewerbs wollten wir von den BKK Versicherten wissen, was ihren Kindern schmeckt und gleichzeitig gesund ist.

    Herausgekommen ist eine bunte Sammlung verschiedener Lieblingsgerichte von Kindern, die von unseren Ernährungsexperten ausgewählt und in einer Broschüre zusammengefasst wurden.

    Mit diesen Rezepten möchten wir Ihre Familie unterstützen, Genuss und Gesundheit zu verbinden. Denn wenn Kinder von klein auf erleben, welche nährstoffreichen Lebensmittel ihnen gut schmecken, ist ein wichtiger Grundstein für die gesunde Ernährung und eine gute Entwicklung gelegt.

  • Rezepte für Kinder.

    Die Rezepte in der Broschüre sind so einfach, dass Ihre Kinder tatkräftig in der Küche mithelfen können. Beim gemeinsamen Kochen zeigen Sie Ihren Kindern, wie schön es ist, etwas selbst zuzubereiten, und dass oft aus wenigen Zutaten schnell und einfach gutes Essen entsteht – eine wertvolle Erfahrung, gerade in Zeiten von Fertiggerichten und Schnellimbissen.

    Genießen Sie das Zubereiten und Essen in Ruhe ohne nebenbei fernzusehen oder zu telefonieren. Nutzen Sie die gemeinsame Zeit lieber für Gespräche mit Ihren kleinen Küchengehilfen.

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim gemeinsamen Kochen und hoffen, dass vielleicht ein neues Lieblingsgericht für Ihre Familie unter den Rezepten ist.
     

ERNÄHRUNG ALS KREBSVORSORGE.

  • Gesunde Ernährung als Krebsvorsorge.

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser westlicher Ernährungsstil das Auftreten einer ganzen Reihe von schwerwiegenden Erkrankungen begünstigt und damit das Leben verkürzen kann.

    Neben Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Gicht oder Adipositas, gehören dazu Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Rheuma und Krebs.

    So scheint bei einem Drittel der jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen – neben anderen Ursachen – auch ungesunde Ernährung eine bedeutende Rolle zu spielen. Man schätzt außerdem, dass mindestens ein Drittel der Fälle von Darmkrebs durch eine deutliche Änderung der Ernährungs- und Lebensweise vermeidbar wäre.

    Durch eine gesunde Ernährung allein lässt sich Krebs freilich nicht verhindern. Neben äußeren Einflüssen sind es auch unsere Gene, die das Krebsrisiko mit bestimmen. Deshalb ist es wichtig, möglichst alle Hebel für ein gesundes Leben zu nutzen. Dazu gehören auch regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen.
     

  • Krebsprävention: Welche Ernährung hilft?

    Fakt ist, dass wir hierzulande meist zu viel an kalorienreichen Nahrungsmitteln zu uns nehmen.
    Wer also Fleisch und Fett öfter durch Obst, Gemüse und Getreide ersetzt, hat neben einer vernünftigen Energieaufnahme auch noch andere Vorteile:

    Folgende der in diesen Nahrungsmitteln enthaltenen Mikronährstoffe entfalten eine wichtige Schutzwirkung in unserem Körper und haben eine zumindest schwache krebspräventive Wirkung:

    • Kalzium,
    • Ballaststoffe,
    • Sekundäre Pflanzenstoffe,
    • Antioxidative Vitamine.


    Übrigens: Je früher man mit gesunder Kost anfängt, desto besser – aber es ist nie zu spät für eine Umstellung!

  • Für Krebspatienten gilt: Gewichtsverlust verhindern.

    Als Krebspatient sind Sie während und zwischen den Behandlungen oft großen Belastungen ausgesetzt. Ihre Ernährung sorgt jetzt dafür, dass Ihr Körper auch die nötige Energie und Kraft erhält, um seine Leistungsbereitschaft und Widerstandskraft bestmöglich zu erhalten.

    Dennoch wird es gerade während einer Chemo- oder Strahlentherapie oft Tage geben, an denen Sie kaum etwas oder nur bestimmte Dinge essen können. Deshalb gilt: Essen Sie in solchen Phasen einfach das, worauf Sie Lust und Appetit haben.

    Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht zu viel an Gewicht verlieren! Damit sind Sie gegen die körperlichen und seelischen Anforderungen besser gewappnet.

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